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Wappengestaltung
Um ein Wappen auf weite Sicht eindeutig erkennbar zu machen, sollte die Anzahl der Farben, Felder und Figuren möglichst gering sein. Die Figuren sollten im Schild raumfüllend dargestellt sein.
Es sind die Farbregeln zu beachten: Von zwei Feldern eines Wappens sollte jeweils eines in einer Farbe das andere in einem Metall tingiert sein.
Eine typische Möglichkeit der Heraldik, die Anzahl der Wappenmotive zu erweitern, ist die Tingierung in ge-(ver-)wechselten Farben, d. h. der Schild ist z. B. geteilt und eine aufgelegte Gemeine Figur oder ein weiteres Heroldsbild weist jeweils die Farbe des gegenüberliegenden Feldes auf.
Nach Möglichkeit soll das neue Wappen redend sein, d. h. den Familiennamen in bildlicher Form wiedergeben. Dazu ist die für einen Wappenentwurf die Aufstellung der Stammreihe der Familie (Namen, Vornamen, Lebensdaten, Berufe von möglichst vielen Generationen der Vorfahren im Mannesstamm) unerläßlich, wenn diese den Namen, die Ursprungsheimat und die berufsständische Zuordnung des Geschlechts durch die heraldische Zeichensprache versinnbildlichen soll.
Wappenrolle
Wappen sollten aus Nachweisgründen in eine Wappenrolle registriert werden. Neben der formalen Prüfung der Wappengestaltung wird hier auch festgestellt, ob das Wappen nicht bereits von Anderen geführt wird.
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