Ein Familienwappen gibt Auskunft über den Wappenführenden und über die  genealogischen Zusammenhänge ganzer Geschlechter.  Ein Wappen richtig zu gestalten erfordert vor allem Kenntnis der wichtigsten heraldischen Grundsätze und Regeln. Die Wappenkunde vermittelt diese Regeln. Ein symbolisches gewähltes Bild oder Abzeichen wird erst zu einem heraldischen, wenn es in eine Schildform gestellt, mit bestimmten Farben versehen und in festgelegter Gestaltung als bleibendes Zeichen überliefert wird. Der Schild mit dem Schildbild ist nach seiner geschichtlichen Entwicklung der Hauptbestandteil des Wappens. Alle anderen Wappenteile sind ihm nachgeordnet. Zur vollständigen Darstellung eines Familienwappens gehören ferner Helm, Helmzier und Helmdecken. Seit Jahrhunderten ist das Wappen Kennzeichen und zugleich gemeinsames Symbol einer oft weitverzweigten, traditionsbewußten Familie. Wappeninhalt und Wappenform sollen daher Symbolcharakter bewahren: einfach, klar, einprägsam und sinnvoll. Der Neuentwurf darf mit keinem bereits bestehenden Wappen identisch, selbst nicht einmal zum Verwechseln ähnlich sein.
 

Familienwappen auf Antikpapier

Handmalerei Gouache auf Antikpapier

Familienwappen auf Elefantenhaut

Handmalerei Gouache auf Elefantenhaut

Familienwappen auf Pergament

Handmalerei Gouache auf Ziegenpergament
Schildfläche mit Blattgold

Wappengestaltung

Um ein Wappen auf weite Sicht eindeutig erkennbar zu machen, sollte die Anzahl der Farben,  Felder und Figuren möglichst gering sein. Die Figuren sollten im Schild raumfüllend dargestellt sein.

Es sind die Farbregeln zu beachten: Von zwei Feldern eines Wappens sollte jeweils eines in einer Farbe das andere in einem Metall tingiert sein.

Eine typische Möglichkeit der Heraldik, die Anzahl der Wappenmotive zu erweitern, ist die Tingierung in ge-(ver-)wechselten Farben, d. h. der Schild ist z. B. geteilt und eine aufgelegte Gemeine Figur oder ein weiteres  Heroldsbild weist jeweils die Farbe des gegenüberliegenden Feldes auf.

Nach Möglichkeit soll das neue Wappen redend sein, d. h. den Familiennamen in bildlicher Form wiedergeben. Dazu ist die für einen Wappenentwurf die Aufstellung der Stammreihe der Familie (Namen, Vornamen, Lebensdaten, Berufe von möglichst vielen Generationen der Vorfahren im Mannesstamm) unerläßlich, wenn diese den Namen, die Ursprungsheimat und die berufsständische Zuordnung des Geschlechts durch die heraldische Zeichensprache versinnbildlichen soll.

Wappenrolle

Wappen sollten aus Nachweisgründen in eine Wappenrolle registriert werden. Neben der  formalen Prüfung der Wappengestaltung wird hier auch festgestellt, ob das Wappen nicht bereits von Anderen geführt wird.

 

Registrierungsgebühren:

DEUTSCHE WAPPENROLLE   110,00  EURO.

In diesen Gebühren sind enthalten:

  • Die Prüfung des eingereichten Wappens.
  • Die Erstausführung eines beurkundeten Wappenbriefes für den Antragsteller.
  • Die Druckkosten zur Veröffentlichung in der Buchreihe DEUTSCHE WAPPENROLLE.

    Näheres über die Wappenregistrierung lesen Sie bitte unter
    Wappenrolle.

Die Satzung der Deutschen Wappenrolle finden Sie unter: www.herold-verein.de

 

Wappen Hornig Wappen Uhlhorn
Wappen Mau
Wappen Warncke

Reinzeichnungen korrekter Wappenentwürfe nach den heraldischen Regeln und registrierfähig nach den Richtlinien der DEUTSCHEN WAPPENROLLE, Berlin.